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Eigene Verpackung mitbringen erwünscht;) Verpackungsfreies Einkaufen jetzt möglich.

0 Comments 01 Februar 2020

Hast du den Plastik-Selbstversuch von Jenke von Wilmsdorff auch gesehen?

Einen Monat lange konsumierte der RTL-Reporter ausschliesslich Lebensmittel aus Plastik verpackter Ware. Fazit: Neben einem miesen Körpergefühl hatte Jenke mit erheblichen Gesundheitsbeschwerden zu tun – von der Plastikverschwendung ganz zu schweigen..

Zeit anders zu handeln und konsequent zu sein;)

Welche Waren können wir also auf kompostierbares Material umstellen und wo können wir verpackungsfreies Einkaufen ermöglichen?

1. Das neue Pfandsystem vom Kempterhof

Durch Inspiration von Käserei Baldauf aus Lindenberg hat unsere Sabrina vom Wochenmarkt nun WECK-Pfandgläser eingeführt. Die Gläser sehen nicht nur schick aus, sondern sind mit ihrem Frischedeckel auch Spülmaschinen geeignet und somit lange wiederverwendbar. 

Für nur 1 Euro bekommst du dieses Pfandglas von uns und wir füllen es dir gerne mit Aufstrich oder anderen „kleineren“ Thekenprodukten.

2. Verpackungsfrei einkaufen

Noch besser ist natürlich selbst mitgebrachte Verpackung. Bei Obst und Gemüse geht’s am einfachsten. Bei Thekenprodukten gibt’s nur zu beachten, dass wir das Behältnis laut Lebensmitttelverordnung weder mit dem Schöpflöffel berühren noch bereits abgefüllte Ware wieder heraus nehmen dürfen.

Du kannst uns also helfen, indem du auf eine große Öffnung deiner Gläser und Dosen achtest. Hey und ja, wir lieben es wenn du eigene Gefäße mitbringst – denn alles was sinnvoll ist, soll man tun!

3. Kompostierbare Verpackung

Am Wochenmarkt nutzen wir jetzt Bioplastik-Verpackungen aus pflanzlichem Material. Konkret sind das bei uns die milchigen Knödel-Tüten und die transparent-runden Aufstrichbecher.

Beide bestehen aus Polymilchsäure (PLA), die auf Basis von Maisstärke hergestellt werden. Das Tolle ist, dass dieser Biokunststoff sogar auf den hauseigenen Kompost geworfen werden kann. Dass dies möglich ist, beweist die Zertifizierung nach EN 13432. Mit dieser wurde unter anderem getestet:

– Dass mindestens 90% des organischen Materials in sechs Monaten in CO2 umgewandelt wird.

– Dass nach drei Monaten Kompostierung und anschließender Absiebung durch ein 2 mm Sieb weniger als 10% Rückstände bezogen auf die Originalmasse verbleiben.

„Alles wunderbar, aber statt Plastik verschwenden wir nun den Mais!“, sagst du dir jetzt vielleicht?

Wohl wahr. Aber hey, zumindest ist es schon mal ein wichtiger Schritt, denn es ist ein nachwachsender Rohstoff, der am Ende wieder als wertvoller Dünger in der Natur landet.

Zur Info: In Europa und in den USA werden zusammen auf gerade einmal 1.500 Hektar nachhaltig bewirtschafteter Fläche Maispflanzen angebaut. Zum Vergleich: Allein das Bundesland Mecklenburg Vorpommern hat 1,36 Millionen Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche. Wenn der Anteil an Bioplastik weiterhin zunimmt, dann ist der nächste Schritt, den landwirtschaftlichen Abfall wie Cellulose von Maisstroh und Hirse für die Stärkegewinnung zu nutzen. 

Die Lösungen sind bereits da. Es liegt nur daran, wie konsequent eben jeder Einzelne einkauft und nachfragt.

Du hast keinen eigenen Kompost?

Dann muss das Bioplastik leider in den Restmüll. Die Kompostanlagen sind auf eine schnelle Kompostierung von vier-fünf Wochen ausgelegt. Aktuell können sie die langsamer verrottenden Biotüten leider noch nicht in ihren kompostier-Prozess eingliedern. 

„Weshalb nicht in den gelben Sack“, fragst du jetzt wahrscheinlich? 

Weil sie dort die Recyclingqualität der herkömmlichen Kunststoffe mindern. Beim Einschmelzen vermischt sich der Biokunststoff mit dem erdölbasierten Kunststoff und verschlechtert dessen Eigenschaften.

Das Beste ist aktuell der eigene Komposthaufen. Falls es diesen nicht gibt, dann kann zumindest die Verbrennungsanlage die Energie des Biokunststoffs gut nutzen.

Also dann auf ein frohes Einkaufen, am besten mit eigener Verpackung;)

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